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"...Rock war immer auch Antikunst: Protest, Verweigerung, Unterwanderung. Diese Kultur hat, schon lange bevor der Punk erfunden wurde, mit der Arte povera (ital. arme Kunst) geflirtet: Wucht statt Eleganz, Bruchstein statt Stuck. In dieses Konzept passen auch ungeschöntes Alter, Verfall, Verwitterung. In einer solchen Ästhetik der Kargheit zählt einzig der unverstellte Ausdruck..." interessante Gedanken von Manfred Papst, Leiter Kulturressort der NZZ am Sonntag, im Folio Juni 2012 "Play it again, Toni."

Ich denke, dass der "unverstellte Ausdruck" die Messlatte jeder Kunstform sein muss, damit sich Menschen "erreichen" lassen. Und wenn sich Menschen durch unserer Musik erreichen lassen ist faszinierend festzustellen, was Musik mit positiver Wirkung in ihnen auslöst und welche Ressourcen (längst vergangene Gefühle, Bilder etc.) es auslöst. Deshalb spielen wir Rock und Pop Musik weil wir das Gefühl haben sie soweit zu verstehen, dass wir sie unverstellt zum Ausdruck bringen können.

Ernst, 6/12